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Chronik

„Jahrhunderte hat dieses Fest überdauert. Immer wieder erhebt sich der Fasching in Stadt und Land – trotz Krisen und Beschwerden. Er umfasst zechen, tanzen, Mummenschanz, kurz: alle Gebärden der Fröhlichkeit, die Abwendung von Tagewerk und die Hinwendung zu einer nicht alltäglichen Welt. Das ist notwendig und heilsam, vollends, wenn der Fasching seinem Sinn gemäß gefeiert wird.“

Mit diesen Worten beschrieb die Landshuter Zeitung im Jahre 1950 den Fasching.

Vor dem Kriege war es die Narrhalla „Trausnitz“ mit dem damaligen Präsidenten Hans Gast. Dieser trat im Jahre 1950 an Ludwig Eisenreich heran, mit dem Vorschlag einer Neugründung der Faschingsgesellschaft und bat ihn, sich als Organisator zur Verfügung zu stellen. Ludwig Eisenreich erklärte sich bereit und begann sofort mit den Planungen für die nächstjährige Faschingssaison.

Als „legendärer Faschingsmacher“ prägte Eisenreich bis 1967 die Geschicke der Narrhalla und den Landshuter Fasching.

Die vier eigentlichen Tage des damaligen Faschings begannen mit der Schlüsselübergabe am Samstag vor dem Rathaus. Bis Aschermittwoch fand eine Fülle orgineller Darbietungen statt: Ochsenrennen, Zirkusveranstaltungen, Hochradrennen, lustiges Altstadttreiben, Kappensitzung am Rosenmontag und ein großes Kinderfest. Ein Faschingsumzug krönte die närrische Zeit.

Die erste Ausgabe des Landshuter Faschingskalenders erschien im Jahre 1956.

Nach Eisenreich wurde der Verein im Turnus von jeweils zwei Jahren von verschiedenen Personen geführt. Hans Martin fungierte als 1. Hofmarschall, der von Hans Bauer abgelöst wurde. Mit Arthur Kampf hatte man in dieser Funktion eine Persönlichkeit gefunden, die von 1969-1975 mit an der Spitze tätig war. Lothar Heinrich übernahm sehr engagiert 1974 das Amt des 1. Präsidenten, der zehn Jahre lang den Verein durch Höhen und Tiefen führte.

1977 kam Rudi Stark zur Narrhalla, der in zwanzig Jahren als Hofmarschall par Exellence den Verein deutlich prägte.

Von 1985-1997 übernahm Dieter Stroka die Führung der Narrhalla.

Nachdem Rudi Stark und Dieter Stroka 1997 von Ihren Ämtern zurücktraten, übernahm Richard Hof als 1. Präsident die Führung der Narrhalla.

Dieses Amt übergab er 1999 an den Vizepräsidenten,Horst Heppenheimer der das Amt bis 2003 innehatte. Die Nachfolge des 1. Präsidenten trat der Macher des Faschingsumzuges 2001 und 11er-Rat Werner Scherer an, der bereits durch die Gestaltung des Faschingsumzuges ein glückliches Händchen für große Events zeigte.

Seit mehr als 50 Jahren ist die Narrhalla Landshut bestrebt, den Bürgern der Stadt Landshut und Umgebung unvergessliche Stunden während der närrischen Zeit zu bereiten.

Zusammengestellt und überarbeitet von Rudi Stark, Richard Hof und Horst Heppenheimer

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